
Anlässlich der Verkehrsministerkonferenz (VMK) an diesem Donnerstag in Hamburg fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) deutliche Nachbesserungen am Dieselkonzept der Bundesregierung.

Anlässlich der Verkehrsministerkonferenz (VMK) an diesem Donnerstag in Hamburg fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) deutliche Nachbesserungen am Dieselkonzept der Bundesregierung.

Das EU-Kartellverfahren gegen die fünf großen deutschen Autobauer erhält möglicherweise neue Nahrung. Dokumente, die dem Handelsblatt vorliegen, erhärten den Verdacht, dass sich VW, Audi, Porsche, Daimler und BMW offenbar schon früh über die Abgasreinigung ihrer Dieselfahrzeuge abstimmten.

Die EU-Kommission hat konkrete Hinweise darauf, dass die Autohersteller auch bei den neuen Abgastests tricksen, um die gesetzlichen Vorgaben zum Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) leichter erreichen zu können.

Der Autobauer Audi soll dem in der Dieselaffäre beschuldigten Manager Ulrich Hackenberg nach Informationen des Handelsblatts nach seinem Ausscheiden fünf Millionen Euro gezahlt haben – aber nur an Beschäftigte und nicht an betrogene Kunden!
Deutschlands oberster Verbraucherschützer Klaus Müller fordert angesichts der ungelösten Dieselkrise und drohender Fahrverbote einen zweiten Dieselgipfel.

Der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV), Klaus Müller, hat Union und SPD vor weiteren Verzögerungen bei den Gesetzesplänen für neue Klagerechte in Fällen mit vielen betroffenen Verbrauchern wie beim Diesel-Skandal gewarnt. „Die Bundesregierung ist mit einem sehr konkreten Versprechen an die Geschädigten des Dieselskandals in die Koalition gestartet.


Der Vizechef der Grünen-Bundestagsfraktion, Oliver Krischer, hat es als „Armutszeugnis“ bezeichnet, dass die Bundesregierung in ihren Ministerien fast keine frei zugänglichen Stromtankstellen für Elektroautos unterhält. Hintergrund ist eine dem Handelsblatt vorliegende Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine entsprechende Frage Krischers.
