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Abgasskandal als Chance für Elektromobilität

Seit September 2015 sorgt der Abgasskandal für Aufruhr in der Automobilbranche,doch er bringt auch eine Chance. Nutznießer könnte die Elektrofahrzeugbranche sein, die mit den Pfunden Emissionsfreiheit und Umweltfreundlichkeit wuchert. Eine aktuelle Studie untersucht, ob die positiven Eigenschaften von Elektrofahrzeugen durch den Abgasskandal ins Blickfeld potenzieller Kunden gerückt werden und sich positiv auf deren Akzeptanz auswirken.
VW streicht über 40 Modellvarianten
Der Volkswagen-Konzern will mit dem geplanten Strategieschwenk die Zahl seiner Modelle deutlich reduzieren. Die Vielfalt der Varianten soll auf deutlich unter 300 sinken, erfuhr das Handelsblatt aus Konzernkreisen. Bislang haben die Marken Seat, Skoda, Audi, Porsche, VW rund 340 verschiedene Modelle in ihren Katalogen. Das Unternehmen äußerte sich nicht dazu. Auf der Streichliste werden sich vor allem absatzschwache Fahrzeugtypen wiederfinden. Das Unternehmen will damit nicht seine Kunden verärgern, sondern eine Fehlentwicklung korrigieren. In den vergangenen Jahren hatte die Gruppe ihr Angebot deutlich ausgeweitet, um Kunden für sich zu gewinnen. Das Ziel dieser Offensive war es, der weltweit größte Fahrzeugsteller zu werden. Viele Grundtypen werden mit zwei oder vier Türen, Cabrios oder als Kombi angeboten. Die Produktion von Volkswagen wurde mit jeder Variante immer komplexer und schwerer zu managen. Hinzu kommt, dass sich die einzelnen Marken gegenseitig die Kunden streitig machen. [affilinet_performance_ad size=728×90] Mit der „Strategie 2025“ soll die Architektur der Marken neu justiert werden, wie Vorstandschef Matthias Müller am vergangenen Donnerstag angekündigt hatte. Dabei hatte er auch eine Reduzierung der Variantenvielfalt angekündigt, sich aber nicht zum Umfang geäußert.
Senioren im Straßenverkehr: Mobil im Alter

Elektroautos sollen mit einer Milliarde Euro gefördert werden

Das Auto am Haken: Schleppen, anschleppen, abschleppen

Erste Hilfe: Jeder sollte helfen können

71 Prozent der Deutschen würden ein Elektroauto fahren

Hilft der Erfolg von Tesla wirklich allen Autoherstellern?
Der Zukunftsforscher der Daimler AG, Alexander Mankowsky, hat im FOCUS-Magazin Behauptet, dass der Erfolg von Tesla auch Daimler und anderen Automobilherstellern hilft. „Tesla macht eine Innovation populär und massentauglich, an der wir alle arbeiten. Vom Erfolg werden auch wir profitieren“, Der 58-Jährige lässt sich im Interview zu der streitbaren These verleiten: „Nach wie vor ist Tesla ein Nischenprodukt.“ Die Firma aus Kalifornien hatte vergangene Woche bekanntgegeben, dass in den drei Tagen nach der Vorstellung von Model 3 insgesamt 276.000 Menschen das Elektro-Auto vorbestellt haben – für eine Anzahlung von 1.000 Dollar bzw. Euro. Vor den Tesla-Händlern bildeten sich überall auf der Welt Warteschlangen, teilweise campierten die Kunden über Nacht vor den Eingangstüren. Mankowsky, der seit 1989 für den Stuttgarter Autohersteller die Trends der Zukunft aufspürt, sieht den Erfolg von Tesla eng verknüpft mit dem Gründer des Unternehmens, Elon Musk, den er als Helden bezeichnete: „Nicht Tesla vermittelt ein Lebensgefühl, sondern Elon Musk. Der Mann hat Ideen, Visionen – und fliegt zum Mars. Aber wenn Sie Musk und Tesla trennen würden, wäre der Erfolg und der Zauber dieser Marke schnell vorbei“, so Mankowsky.
Deutsche Post baut 2000 Elektroautos im Jahr
