VW streicht über 40 Modellvarianten

Der Volkswagen-Konzern will mit dem geplanten Strategieschwenk die Zahl seiner Modelle deutlich reduzieren. Die Vielfalt der Varianten soll auf deutlich unter 300 sinken, erfuhr das Handelsblatt aus Konzernkreisen. Bislang haben die Marken Seat, Skoda, Audi, Porsche, VW rund 340 verschiedene Modelle in ihren Katalogen. Das Unternehmen äußerte sich nicht dazu. Auf der Streichliste werden sich vor allem absatzschwache Fahrzeugtypen wiederfinden. Das Unternehmen will damit nicht seine Kunden verärgern, sondern eine Fehlentwicklung korrigieren. In den vergangenen Jahren hatte die Gruppe ihr Angebot deutlich ausgeweitet, um Kunden für sich zu gewinnen. Das Ziel dieser Offensive war es, der weltweit größte Fahrzeugsteller zu werden. Viele Grundtypen werden mit zwei oder vier Türen, Cabrios oder als Kombi angeboten. Die Produktion von Volkswagen wurde mit jeder Variante immer komplexer und schwerer zu managen. Hinzu kommt, dass sich die einzelnen Marken gegenseitig die Kunden streitig machen. [affilinet_performance_ad size=728×90] Mit der „Strategie 2025“ soll die Architektur der Marken neu justiert werden, wie Vorstandschef Matthias Müller am vergangenen Donnerstag angekündigt hatte. Dabei hatte er auch eine Reduzierung der Variantenvielfalt angekündigt, sich aber nicht zum Umfang geäußert.

Das Auto am Haken: Schleppen, anschleppen, abschleppen

Auch in Zeiten von Smartphone und Freisprechanlage sind Handzeichen beim Abschleppen hilfreich und wichtig. (Bilges/HDI)
Auch in Zeiten von Smartphone und Freisprechanlage sind Handzeichen beim Abschleppen hilfreich und wichtig. (Bilges/HDI)
Startschwierigkeiten, Panne oder Überführung. Es gibt viele Gelegenheiten, bei denen das Auto an den Haken genommen wird. Und oft ist dieser Haken ein Abschleppseil oder eine Abschleppstange. Wann aber handelt es sich um Schleppen, wann um Abschleppen, wann um Anschleppen? Und welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Die HDI Versicherung wirft einen Blick auf die Rechtslage und gibt Tipps, was in welchem Fall beachtet werden sollte.

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Erste Hilfe: Jeder sollte helfen können

Bei einem Unfall sollte jeder wissen, was zu tun ist und helfen (Bilges/HDI)
Bei einem Unfall sollte jeder wissen, was zu tun ist und helfen (Bilges/HDI)
Unfälle im Straßenverkehr, im Haushalt oder in der Freizeit gehören zum Alltag. Meist bleibt es bei ein paar Kratzern oder Beulen, die Folgen können aber auch ernster sein. Verletzte sind dann auf die schnelle Hilfe von Dritten angewiesen. Gefragt sind dann – vom Wundverband bis zur Herzmassage – Maßnahmen zur ersten Hilfe, die jeder Erwachsene beherrschen sollte.

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Hilft der Erfolg von Tesla wirklich allen Autoherstellern?

Der Zukunftsforscher der Daimler AG, Alexander Mankowsky, hat im FOCUS-Magazin Behauptet, dass der Erfolg von Tesla auch Daimler und anderen Automobilherstellern hilft. „Tesla macht eine Innovation populär und massentauglich, an der wir alle arbeiten. Vom Erfolg werden auch wir profitieren“, Der 58-Jährige lässt sich im Interview zu der streitbaren These verleiten: „Nach wie vor ist Tesla ein Nischenprodukt.“ Die Firma aus Kalifornien hatte vergangene Woche bekanntgegeben, dass in den drei Tagen nach der Vorstellung von Model 3 insgesamt 276.000 Menschen das Elektro-Auto vorbestellt haben – für eine Anzahlung von 1.000 Dollar bzw. Euro. Vor den Tesla-Händlern bildeten sich überall auf der Welt Warteschlangen, teilweise campierten die Kunden über Nacht vor den Eingangstüren. Mankowsky, der seit 1989 für den Stuttgarter Autohersteller die Trends der Zukunft aufspürt, sieht den Erfolg von Tesla eng verknüpft mit dem Gründer des Unternehmens, Elon Musk, den er als Helden bezeichnete: „Nicht Tesla vermittelt ein Lebensgefühl, sondern Elon Musk. Der Mann hat Ideen, Visionen – und fliegt zum Mars. Aber wenn Sie Musk und Tesla trennen würden, wäre der Erfolg und der Zauber dieser Marke schnell vorbei“, so Mankowsky.

Autoindustrie im Ansehen gesunken

VW-Golf (c) Rabatt-Auto.de
VW-Golf (c) Rabatt-Auto.de
Der Dieselskandal kratzt am Vertrauen der Autoindustrie. Das legt eine Auswertung der Daten des „Edelmann Trust Barometers“ nahe, das speziell nach dem Ansehen der Autobranche ausgewertet wurde und dem Handelsblatt vorliegt. Demnach ist vor allem in Deutschland das Vertrauen der Kunden in die Autoindustrie deutlich gesunken.

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App schafft grüne Welle für Radfahrer

Eine neue App der Firma Siemens gibt Radfahrern die Vorfahrt. Anfang April wird der Konzern eine Smartphone App vorstellen, die Ampelanlagen beeinflusst. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus in seiner neuen Ausgabe. Die App bewirkt, dass das Signal umschaltet oder länger grün leuchtet, bis der Radler über die Kreuzung drüber ist. Die verlängerte Grünphase ermöglicht die SiBike-App auf folgende Weise: 1) Über GPS werden die Position, Geschwindigkeit und Richtung des Radlers ermittelt. 2) Wenn dann der Fahrer etwa 20 Meter vor der Ampel eine virtuelle Triggerlinie passiert, aktiviert sein Handy ein Vorfahrtssignal. 3) Dieses wird in die städtische Verkehrsleitzentrale geschickt. 4) Von dort bekommt die Ampelanlage blitzschnell das Signal zurück, die Grünphase einige Sekunden zu verlängern. „Mit dieser Technik wollen wir Städten helfen, vor allem die Hauptrouten ihres Radfahrnetzes zu verbessern“, sagt der Projektleiter Michael Düsterwald. Welche Auswirkungen dies auf den Autoverkehr haben wird, soll eine Pilotphase in deutschen Städten zeigen.