Sollen Verkehrsrowdys über eine Hotline angeschwärzt werden können?

Eine Hotline für anonyme Hinweise auf drängelnde und rasende Autofahrer fordert der Rechtswissenschaftler Gerrit Manssen von der Universität Regensburg. Manssen sagte dem Nachrichtenmagazin FOCUS, dadurch könne der Straßenverkehr sicherer werden. Vorbild für diese Idee ist das Programm „Roadwatch“ aus Neuseeland: Dort können die Bürger Verkehrsrowdys melden, ohne wie normalerweise bei einer offiziellen Anzeige erforderlich ihre eigenen Personalien angeben zu müssen. Bleibt es bei einer Beschwerde, wird sie von den Behörden ignoriert. Häufen sich allerdings die Klagen über dasselbe Fahrzeug, werden der Halter befragt, der Fahrer ermittelt und möglicherweise eine Fahreignungsprüfung eingeleitet. [ad] Für Jurist Manssen gibt es eine Lücke im deutschen Recht „zwischen tatenlosem Zusehen und einer Strafanzeige oder einem Strafantrag“.

Parteien wollen Geburtsfehler der Riester-Rente nur halbherzig kurieren

RenteIn den Parteiprogrammen fehlen konsequente Maßnahmen, die künftig verhindern, dass sich die Altersvorsorge von Geringverdienern in der Rentenphase als umsonst erweist. Klare Festlegungen auf konsequente Maßnahmen, mit denen verhindert wird, dass die private Altersvorsorge von Geringverdienern in der Rentenphase umsonst war, weil diese auf die Grundsicherung im Alter angerechnet wird, fehlen weitgehend in den Programmen der Parteien zur Bundestagswahl. Das ergab eine Auswertung der Wahlprüfsteine, die das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) vorgenommen hat.

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Privathaftpflicht: Schäden durch Computerviren mitversichern

© agsandrew - Fotolia.comComputernutzer, die Viren oder Trojaner unwissentlich verbreiten, können dafür haftbar gemacht werden. Die private Haftpflichtversicherung zahlt auch dann, wenn der Versicherte Dritten bei der Nutzung des Internets oder beim elektronischen Datenaustausch unabsichtlich Schaden zufügt. Dies muss allerdings explizit im Vertrag eingeschlossen sein.

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Supermarktknigge: Was den Deutschen wichtig ist

„Bitte. Danke. Nach Ihnen.“ Die Deutschen achten auch im Supermarkt beim hektischen Wocheneinkauf auf gute Umgangsformen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage von EARSandEYES unter 1.000 Deutschen zwischen 18 und 65 Jahren, die im Juni 2013 im Auftrag der EURO Kartensysteme durchgeführt wurde. Besondere Manieren sind vor allem an der Kasse gefragt.

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