Für viele Marktteilnehmer überraschend senkte die Europäische Zentralbank (EZB) in der ersten Novemberwoche den Leitzins, zu dem sich die Banken Geld bei der EZB leihen können, auf einen historisch niedrigen Satz von 0,25 Prozent.
Immobilien
Schwarmverhalten beeinflusst die Altersvorsorge mit Wohnimmobilien
Mangel an Alternativen: Deutsche schrauben Ansprüche bei der Wohnungssuche herunter
Immer mehr Deutsche sind bei der Wohnungssuche zu Abstrichen bereit – das ist das Ergebnis der repräsentativen Studie „Marktmonitor Immobilien 2013“ von Immowelt und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Die befragten Immobilienmakler stellen darin eine im Vergleich zu 2010 erkennbar gesunkene Relevanz von Umgebungsfaktoren für den Vermarktungserfolg fest.
Immer noch günstige Metropole: In Berlin steigen die Mieten auf 8,50 Euro
Berlin macht Tempo: Seit 2008 hat sich der durchschnittliche Quadratmeterpreis von Mietwohnungen in der Hauptstadt um 25 Prozent auf 8,50 Euro pro Quadratmeter verteuert. Für sie wurden die Nettokaltmieten neu zu vermietender Wohnungen aus dem 1. Halbjahr 2008 mit den Preisen des 1. Halbjahres 2013 verglichen.
Bewirkt die Mietpreisbremse kurzfristig stärker steigende Mieten?
Berliner Mietmarkt: Zentrum für Yuppies und Randgebiete für Geringverdiener?
Wie ist es um den Berliner Mietmarkt bestellt? Handelt es sich bei den steigenden Mietpreisen um eine künstlich erzeugte Blase, die nach kurzer Zeit einfach zerplatzen wird oder basieren die steigenden Mietpreise auf einer strukturell bedingten Verknappung des Wohnraumangebotes? Bis 2030 wird die Einwohnerzahl der deutschen Hauptstadt voraussichtlich auf 3.755.000 anstiegen, das Wohnraumangebot aber nicht in gleichem Maße wachsen. Was diese Entwicklung mit sich bringt, lässt bereits die aktuelle Situation erahnen: Quadratmeterpreise von sieben Euro in zentralen Lagen gleichen einem Sechser im Lotto, der Wettbewerb bei Besichtigungsterminen ist so groß, dass die Suche nach einer neuen Bleibe mitunter Monate dauert. Die Investitionsbank Berlin hat Ursachenforschung betrieben und die Wohnsituation in Berlin analysiert.
Preisschere für Mieten im Norden geht weiter auseinander
Die Mietpreisschere geht in norddeutschen Großstädten weiter auseinander. Das zeigt der Mietpreisvergleich von Immowelt, der die Entwicklung der Mieten in den größten Städten Norddeutschlands beleuchtet. So zahlen Mieter in Hamburg mit durchschnittlich 11,10 Euro pro Quadratmeter inzwischen 23 Prozent mehr als noch vor 5 Jahren.
Politik schätzt Wirkung der geplanten Mietpreisbremse falsch ein
Die Mietpreisbremse, auf die sich CDU/CSU und SPD in den Koalitionsverhandlungen verständigt haben, wird nicht die versprochene Wirkung haben, sondern Haushalten mit niedrigen oder mittleren Einkommen in Stadtgebieten mit angespannter Wohnraumsituation die Suche nach einer Wohnung sogar noch erschweren.
Wie die Mieten in bayrischen Städten gestiegen sind
Die Wohnungsmieten in bayerischen Großstädten steigen seit 2008 um bis zu 26 Prozent. Dabei bleibt München mit Mieten von durchschnittlich 14,40 Euro pro Quadratmeter die teuerste Stadt Bayerns. Doch auch in fast allen bayerischen Städten sind die Mieten seit 2008 deutlich stärker gestiegen als die Inflation (+10 Prozent).

