Steigende Kaufpreise werden durch niedrigere Finanzierungskosten kompensiert. Das ist die Kernaussage des Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise DTI für das erste Halbjahr 2013.
Immobilien
Wie auch alte Häuser neue Chancen eröffnen
Der Preisanstieg für Häuser verlangsamt sich auf hohem Niveau
Im August zieht der Europace Hauspreis-Index EPX gegenüber dem Vormonat um 0,51 Prozent an. Mit 113,79 Zählerpunkten erreicht er einen neuen Höchststand seit Aufzeichnungsbeginn im August 2005.
Wohnungen in München verteuern sich innerhalb eines Jahres um 13,75 Prozent
Die tatsächlichen Kaufpreise von Eigentumswohnungen in München sind im zweiten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,75 Prozent gestiegen.
Vermieter bevorzugen Rentner und kinderlose Paare
Hauptsache keine Kinder: Rentner und kinderlose Paare sind der Deutschen liebste Mieter, das zeigt eine repräsentative Studie von Immowelt.
Wer in Deutschland ohne Kind auf Wohnungssuche geht, ist klar im Vorteil: Nach der von ihnen präferierten Familienkonstellation potentieller Mieter befragt, nannten 71 Prozent der deutschen Vermieter Rentnerpaare als Wunschmieter Nummer 1. Auf Platz 2 rangieren kinderlose Paare (63 Prozent).
Kaum einer will ins Altersheim
Stararchitekt schimpft über Ästhetik von Solardächern
Für Star-Architekt Werner Sobek ist das staatlich geförderte Passivhaus ein Irrweg. „In diesen luftdichten Häusern findet man immer häufiger hohe Schadstoff-Konzentrationen. In den USA streitet man gerade vor Gericht, wie gesundheitsschädlich das ist“, sagte der in Chicago lehrende Sobek dem Nachrichtenmagazin FOCUS. Die Bewohner der massiv gedämmten und mit kleinen Fenstern versehenen Passivhäuser lebten „in einem lufthygienischen Minimum“. Der ganze Passivhaus-Gedanke sei „eine Sackgasse“, so Sobek. Schuld sei auch die deutsche Förderpolitik, die Nachhaltigkeit immer nur mit Sparen gleichsetze und keine neuen Ideen für das „solare Zeitalter“ belohne. Bei Thema Erneuerbare Energien sei die deutsche Baupolitik inkonsequent und innovationsfeindlich, bemängelte der in Stuttgart lebende Architekt, dessen Büro auch am umstrittenen Bahnprojekt Stuttgart 21 beteiligt ist. Sobek sagte FOCUS: „Es gibt eine Menge Ortsbausatzungen, wo Ihnen kein Dach genehmigt wird, das komplett aus Photovoltaik-Elementen besteht. Das führt zu diesen seltsamen Teilflächen, diesen fast schon schamläppchenhaften Solarbepflasterungen, die man landauf landab sieht.“ Im Ergebnis präsentiere sich so manches der Solarenergie zugeneigte Dorf als „ästhetisches Desaster“. [ad] Der Architekt ist Erfinder des gläsernen „Aktiv-Hauses“, das bis zu 170 Prozent seines Energie-Bedarfs mittels in Fassaden und Dächer integrierter Photovoltaik-Elemente erzeugt.




