Immobilienkäufer nutzen gesunkenes Zinsniveau zur höheren Tilgung

© Knipserin - Fotolia.comDas leichte Absinken der Baufinanzierungszinsen spiegelt sich im November 2013 in den Baufinanzierungs-Parametern wider. Der Dr. Klein-Trendindikator Baufinanzierung (DTB) ermittelt, dass die durchschnittliche monatliche Standardrate für ein 150.000 Euro umfassendes Darlehen mit zehnjähriger Sollzinsbindung, 80-prozentiger Beleihung und einer Tilgung von zwei Prozent von 621 Euro auf 611 Euro zurückgeht.

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Mieten und Kaufpreise für Immobilien steigen 2014 weiter

© Gerhard Seybert - Fotolia.comDie Mietpreise in deutschen Großstädten sind seit 2010 um durchschnittlich etwa vier Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorjahresquartal gestiegen. Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen erhöhten sich sogar um sechs Prozent. Dieser Trend wird sich in den kommenden Monaten nahezu unverändert fortsetzen: So dürften die Mieten im dritten Quartal 2014 um 3,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresquartals liegen, die Kaufpreise um 6,5 Prozent.

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Neue, geförderte BU-Versicherungen bis zu drei Mal teurer als heutige Tarife

© DOC RABE Media - Fotolia.comDas Altervorsorge-Verbesserungsgesetz ermöglicht erstmals steuerliche Förderungen selbstständiger Berufsunfähigkeitspolicen. Für 2014 werden erste Produkte erwartet, doch Musterrechnungen zeigen bereits jetzt, dass die Beiträge bis zu zwei- bis dreimal höher sein werden als bei konventionellen Angeboten.

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Mietprovision: Makler erteilen Bestellerprinzip klare Absage

Wer einen Makler beauftragt, muss ihn auch bezahlen. Diese einfache Formel gilt in weiten Teilen Deutschlands nicht: Oft wird der Mieter zur Kasse gebeten – auch wenn er dem Makler keinen Auftrag erteilt hat. Die künftige schwarz-rote Bundesregierung will das ändern und das sogenannte Bestellerprinzip einführen. Doch Fachkreise lehnen das Bestellerprinzip kategorisch ab (71 Prozent), das zeigt eine Ad-Hoc-Umfrage von Immowelt. Konkurrenzdruck trennt Spreu vom Weizen Wenn die künftige Regierung das Bestellerprinzip umsetzt, wird es für viele Makler schwierig, sich auf dem Markt zu behaupten. Davon ist die Mehrheit der Befragten (58 Prozent) überzeugt. Doch so manch ein Immobilienprofi kann dem Bestellerprinzip aber auch etwas Positives für seinen beruflichen Alltag abgewinnen: So glauben immerhin 21 Prozent, dass sich durch den steigenden Konkurrenzdruck das Image ihrer Berufsgruppe verbessern wird. Unseriöse Makler haben ihrer Meinung nach keine Chance, im Wettbewerb um Aufträge zu bestehen. Außerdem hoffen 14 Prozent, mehr Anfragen von Mietern und somit auch mehr Abschlüsse zu bekommen. Profis raten von Vermarktung in Eigenregie ab Geht das Bestellerprinzip durch, könnten künftig deutlich mehr Vermieter aus Kostengründen ihre Wohnung auf eigene Faust vermitteln – dieser Meinung sind 75 Prozent der befragten Immobilienspezialisten. „Die Vermarktung einer Immobilie in Eigenregie birgt allerdings einige Herausforderungen“, erklärt Immowelt-Vorstand Carsten Schlabritz. „Denn der Makler hilft nicht nur bei der Vermittlung einer Wohnung, sondern steht seinen Kunden auch mit fachlicher Kompetenz zur Seite und übernimmt die ganzen administrativen Aufgaben für den Vermieter.“ Das betrifft etwa die fehlerfreie Abwicklung des Mietvertrags oder die Auswahl eines geeigneten Mieters. Ziel verfehlt: keine Entlastung für Mieter Die große Mehrheit der Makler geht davon aus, dass das Bestellerprinzip auch aus Mietersicht nicht sinnvoll ist: So geben 62 Prozent der Immobilienprofis zu bedenken, dass sich Vermieter, die einen Makler beauftragen, die Courtage auf Umwegen zurückholen werden. Vermieter würden die Maklergebühren auf die Miete umwälzen und die Preise entsprechend erhöhen. Eine Entlastung der Mieter, wie sie die künftige Regierung mit dem Bestellerprinzip vorsieht, wäre nicht in Sicht. Das Bestellerprinzip wurde im Zuge der Koalitionsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD diskutiert und im „Paket für bezahlbares Bauen und Wohnen“ festgeschrieben. Insgesamt sind nur 11 Prozent der Immobilienprofis vom Vorhaben der künftigen Bundesregierung überzeugt. Der Großteil meint hingegen, dass die Maßnahmen zu kurz greifen.