Die weit verbreitete Diskussion über den Widerruf teurer Baukredite konzentriert sich auf künftige Zinsersparnisse des Anlegers. Hierbei wird verkannt, dass der Widerruf bereits zu einer deutlichen Verminderung der aktuellen Restforderung führen kann. Verbraucher sollten daher Widerrufsmöglichkeiten prüfen lassen.
Ulf Heyden
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Experten warnen vor EU-Sparkonto
Die Pläne des Brüsseler Binnenmarktkommissars Michel Barnier für ein EU-Sparkonto bergen Zündstoff. Der Franzose will mit diesem Konto die Finanzierungsprobleme europäischer Mittelständler in den Griff bekommen und zusätzlich Geld für große öffentliche Projekte wie Infrastrukturinvestitionen einsammeln. Das genossenschaftliche Spitzeninstitut DZ Bank warnt in einer Studie, die dem Handelsblatt vorliegt, vor der Einführung. Denn die Folgen für den Standort Deutschland könnten gravierend sein.
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Michael Jacksons Geschäfte florieren wie nie
Der „King of Pop“ Michael Jackson hat seit seinem Tod im Jahr 2009 mehr als 700 Millionen Dollar verdient. „Das hat kein anderer Solokünstler, tot oder lebendig, in dieser Zeit geschafft“, sagte der US-Wirtschaftsjournalist Zack O’Malley Greenburg dem Nachrichtenmagazin FOCUS. Für sein Buch „Michael Jackson, Inc.“ das diesen Juni in den USA erscheint, recherchierte Greenburg, wie der postmortale Erfolg zustande kam: „Es wird viele überraschen: Michael Jackson war ein Geschäftsgenie. Er war der Erste, der Ruhm zu Geld machte und bereitete damit den Weg für heutige Pop-Unternehmer“, so der Autor. Jacksons Erwerb der Rechte an fast allen Beatles-Songs 1985 für 47,5 Millionen Dollar sei „der beste Deal aller Zeiten im Musikbusiness“, sagte Greenburg zu FOCUS. Dadurch war Jackson später in der Lage, Anteile am weltgrößten Musikverlag zu erwerben. „Jacksons Musikrechte sind zwei Milliarden Dollar wert“, schätzte er. Am 9. Mai erscheint das Album „Xscape“ aus dem Nachlass Jacksons mit acht bisher unveröffentlichten Songs.



