Widerruf Immobilienkredite: Zahlreiche Darlehensverträge ab Mitte 2010 sind weiterhin widerruflich!

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Die weit überwiegende Anzahl der Widerrufsbelehrungen in Altverträgen, die zwischen dem 01.09.2002 und dem 10.06.2010 abgeschlossen worden sind, ist bekanntermaßen fehlerhaft. Auch neuere Verträge mit sogenannten Widerrufsinformationen erfüllen oftmals nicht die gesetzlichen Voraussetzungen und können daher auch heute noch wirksam widerrufen werden.

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Baufinanzierungszinsen pendeln sich vorläufig ein – folgen Impulse aus den USA oder Griechenland?

Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, gab nach Abschluss der jüngsten Sitzung des Geldmarktausschusses bekannt, dass die EZB vorerst ihren Kurs beibehalten wird. Wie erwartet setzt die Zentralbank ihr Anleihenkaufprogramm unvermindert fort, der Leitzins verharrt auf 0,05 Prozent. Nachdem im Anschluss an die EZB-Geldmarktsitzung im Juni starke Schwankungen der Bundesanleihen folgten, blieb der Anleihenmarkt direkt vor der Sommerpause ruhig. Wie erwartet kaufen die Zentralbanken der Eurozone weiterhin monatlich Wertpapiere im Wert von 60 Milliarden Euro. Einen Teil dieser Ankäufe hat die Europäische Zentralbank bereits aus den traditionell umsatzschwachen Sommermonaten vorgezogen. Die Investoren, die sich im Mai und Juni zum Teil aus deutschen Staatsanleihen verabschiedet hatte, kehren nun vermehrt in den „sicheren Hafen“ zurück. Einerseits ist dies auf die trotz des angebahnten Kompromisses weiterhin unsichere Zukunftssituation Griechenlands zurückzuführen, gegen die sich Investoren möglichst gut absichern möchten. Andererseits wirkt sich der Beginn der Urlaubszeit beruhigend auf die Anleihenwerte aus. [ad] Hinzu kommt, dass die Inflationsrate im Euroraum im Juni nur um 0,2 Prozent anstieg. Hoffnungen auf eine nachhaltig steigende Inflation erfüllten sich damit vorerst nicht. Der drohende Ausstieg Griechenlands belastete die Wirtschaftsentwicklung in der Eurozone. Die EZB sieht sich dementsprechend darin bestätigt, ihr Anleihenkaufprogramm fortzusetzen, um die Teuerungsrate der Eurozone doch noch in Richtung Preisstabilitätsgrenze von 2,0 Prozent zu erhöhen. Schon im September, also im Anschluss an die Sommerpause, könnten neue Impulse für das Zinsumfeld aus den USA eintreffen. Sinkende US-Arbeitslosenzahlen aus dem Juni unterstrichen zuletzt die anhaltende wirtschaftliche Erholung der Vereinigten Staaten. Ein Teil der Kapitalmarktexperten geht deshalb davon aus, dass die dortige Notenbank Fed im September aus ihrer Nullzinspolitik aussteigt und die Zinsen anheben wird. Steigende Zinsen in den USA könnten wiederum dazu führen, dass Kapital aus deutschen Staatsanleihen abgezogen wird und deren Renditen steigen. In diesem Fall würden die Baufinanzierungszinsen ebenfalls ansteigen. Viel Unsicherheit birgt weiterhin – trotz des auf den Weg gebrachten dritten Hilfspaketes – die Situation in Griechenland. Ob das geplante Drei-Jahres-Programm ausreicht und eine Trendwende herbeiführen kann, wird unterschiedlich optimistisch gesehen. Ist ein Grexit wirklich vom Tisch? Es bleibt spannend. Zinsen für Baufinanzierungen zuletzt auf konstantem Niedrigkurs „Der Sommer könnte im Anschluss an die Entscheidung der EZB ruhig verlaufen, möglicherweise erhalten die hiesigen Baugeldzinsen aber bereits in wenigen Monaten neue Impulse von der US-Notenbank“, fasst Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG, zusammen. „In der Zwischenzeit bleibt Häuslebauern und Wohnungskäufern genug Zeit, um von den nach wie vor sehr günstigen Zinsen für Baufinanzierungen zu profitieren und den Traum von der eigenen Immobilie zu verwirklichen.“ Seit Mitte Juni verharrt der Bestzins für 10-jährige Hypothekendarlehen stabil bei 1,6 Prozent. Kurzfristig ist davon auszugehen, dass die Zinsen volatil seitwärts schwanken werden. Auf lange Sicht ist allerdings damit zu rechnen, dass die Baufinanzierungszinsen wieder deutlich ansteigen. Tendenz: Kurzfristig: stark schwankend Langfristig: steigend

Immobilienfinanzierung: Welche Fehler sie beim Vertragsabschluss vermeiden sollten

Porträt Werner Dillerup
Porträt Werner Dillerup
Kreditverhandlungen mit Bank oder Sparkasse – für viele zukünftige Eigenheimbesitzer ein Grund für Schweißausbrüche und schlaflose Nächte. Sie fühlen sich unsicher und fürchten eine Ablehnung des Kreditantrags, hinzu kommt die schwer verständliche Thematik von Zinsen, Abtrag und Tilgung.

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Vorzeitige Darlehensauflösung: Achtung vor Kostenfalle bei Scheidung

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Hochzeit, Wohneigentum, gesicherte Zukunft? Viele Paare träumen nach wie vor vom gemütlichen Eigenheim im Grünen. Dann fällt bald nach der Trauung die Entscheidung, gemeinsam langfristig in die Wunschimmobilie zu investieren. Doch was passiert mit dem aufgenommenen Darlehen, wenn die Ehe zerbricht und das Haus unverhofft verkauft werden muss?

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Zinsen für Baufinanzierungen springen um fast ein halbes Prozent nach oben

ImmobilieDer Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, formulierte im Anschluss an die jüngste Ratssitzung ungewohnt deutlich, dass sich die Marktteilnehmer an höhere Schwankungen am Anleihemarkt gewöhnen sollten. Er betonte darüber hinaus, dass die EZB momentan keine Maßnahmen plane, um eine stärkere Volatilität einzuschränken.

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Chance Darlehnswiderruf: Wie Sie bei Immobiliendarlehen von günstigen Zinsen profitieren

Porträt Werner DillerupWohneigentum – für viele Menschen nach wie vor die größte Investition des Lebens und ein langgehegter Traum. Vor allem bei den derzeitigen Rekord-Niedrigzinsen rückt das Einfamilienhaus im Grünen oder die Drei-Zimmer-Wohnung im Herzen der Stadt in greifbare Nähe. „Doch auch für Bürger, die bereits seit einigen Jahren in den eigenen vier Wänden leben, ergibt sich nun die Möglichkeit, ihr Immobiliendarlehen mit den aktuellen Zinssätzen zu tilgen“, erklärt Rechtsanwalt Werner Dillerup von der Kanzlei Heyers Rechtsanwälte aus Osnabrück.

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Bauzinsen bewegen sich seitwärts

© Knipserin - Fotolia.comDie Europäische Zentralbank (EZB) bestätigte Anfang August ihre Vorgaben für den Leitzins ebenso wie ihr laufendes Maßnahmenprogramm. EZB-Präsident Mario Draghi mahnte darüber hinaus geopolitische Risiken im Zuge der Auseinandersetzungen in der Ukraine, Syrien und im Irak an. Sie könnten nach Einschätzung der Zentralbank in den kommenden Monaten negativen Einfluss auf die konjunkturelle Entwicklung ausüben.

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