Autoaktien: Wer profitiert von der Teslaphobie?

Elektrische Autos von Techmilliardär Elon Musk galten lange als Statussymbol und Technikwunder. Jetzt bricht der Absatz in Europa ein und hierzulande will so mancher Konzern sie nicht weiter in der Fahrzeugflotte haben. Können die deutschen Hersteller davon profitieren? Ein Gastbeitrag von Claus Walter, Geschäftsführer der Freiburger Vermögensmanagement GmbH in Freiburg.

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Große Koalition bringt Arbeitnehmern schon 2017 deutlich weniger Netto

Arbeitnehmer müssen wegen der Pläne der großen Koalition bereits in den nächsten Jahren mit spürbar höheren Abzügen beim Lohn rechnen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin FOCUS und beruft sich auf Berechnungen des Deutschen Steuerzahlerinstituts (DSi), das zum Bund der Steuerzahler gehört. Demnach führten steigende Sozialbeiträge und die Wirkung der kalten Progression bei der Einkommensteuer dazu, dass mittlere Einkommen zwischen 20.000 und 90.000 Euro im Jahr 2017 mehrere hundert Euro mehr an Abgaben zahlen müssten als heute. Bei einem Bruttoverdienst von 60.000 Euro im Jahr liegt die Mehrbelastung der DSi-Berechnung zufolge bei mehr als 500 Euro. [ad] Arbeitnehmer und Rentner müssen sich auch auf steigende Krankenkassenbeiträge einstellen. Die Vorstandsvorsitzende des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen, Doris Pfeiffer, sagte FOCUS: „Die aktuelle Finanzsituation darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben spätestens 2015 wieder aufgeht.“ Pfeiffer warnte vor einer weiteren Kürzung des Bundeszuschusses an die Kassen, dies wäre „ein Beschleunigungsprogramm für Beitragserhöhungen“. Das Bundesgesundheitsministerium rechnet nach FOCUS- Informationen damit, dass der gesetzlichen Krankenversicherung im Jahr 2015 drei Milliarden Euro fehlen. Im Jahr 2016 wachse die Lücke auf rund sechs Milliarden und 2017 auf zehn Milliarden Euro. Experten gehen deshalb davon aus, dass viele Krankenkassen schon 2015 wieder einen Zusatzbeitrag verlangen müssen. Der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, kritisierte, dass CDU, CSU und SPD im Koalitionsvertrag „offenbar aus gutem Grund kein schriftliches Bekenntnis zum Verzicht auf Steuererhöhungen aufgenommen“ hätten. „Direkte Steuererhöhungen wird es nicht geben, indirekte schon“, sagte Holznagel FOCUS. „So werden alle Lohn- und Einkommensteuerzahler durch die kalte Progression heimlich belastet.“

Fristen: Welche Dokumente man wie lange aufbewahren muss

Anders als bei Unternehmern und Selbstständigen gibt es für Privatpersonen nahezu keine verbindlichen Regelungen oder Fristen, wie lange Unterlagen und Dokumente aufgehoben werden müssen. Es ist allerdings sinnvoll und ratsam, sich von Zeit zu Zeit einen Überblick zu verschaffen und gegebenenfalls auch Papiere sicher und umweltgerecht zu entsorgen.

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