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Sind Betteln und Hausieren verboten?

© Fotalia

Von der harmlosen Frage nach einem Euro bis zum Mitleid erregenden Erflehen von Almosen – in Deutschlands Innenstädten kommen immer mehr Bettler auf die Passanten zu. Aber inwieweit ist das Betteln hierzulande überhaupt erlaubt? Was beinhaltet das legale Erbitten von Almosen und was ist unangebrachte Belästigung. ARAG Experten geben Auskunft.

Betteln erlaubt

Grundsätzlich ist es in Deutschland erlaubt, um Almosen zu bitten. Allerdings gibt es Regeln, die beachtet werden müssen. Verstöße können von Stadt und Polizei geahndet werden. In vielen Städten wird demnach das so genannte stille Betteln toleriert – Betteln mit Kindern oder Tieren ist hingegen zum Teil untersagt. Auch steht es Kommunen frei, bestimmte Gebiete innerhalb der Stadt mit einem Bettelverbot zu belegen. Dies geschieht zumeist dann, wenn es an Schlüsselstellen – beispielsweise einer schmalen Brücke – zu exzessiven Formen des Bettelns und Belästigung der Fußgänger kam. In einem solchen Fall dürfen sich Bettler nicht in diesem Gebiet aufhalten. Insgesamt geht Deutschland jedoch kulant mit Bettlern um. So können diese fast ohne Einschränkungen betteln, solange die Rechte der Fußgänger gewahrt werden.

Vortäuschen falscher Lebensumstände ist Betrug
Betrügerisches Vorgehen ist dabei natürlich verboten: Sollte ein Bettler also auf Mitleid spekulieren und beispielsweise eine Lähmung oder Blindheit vortäuschen, um die eigenen Betteleinnahmen zu erhöhen, stellt dies eine Form des Betrugs dar. Gleiches gilt für Angaben über die eigenen finanziellen Verhältnisse, welche in dieser Form überhaupt nicht stimmen. Bettelt man etwa mit dem Vorwand, die eigene Geldbörse sei gerade gestohlen worden und man brauche noch Geld für ein Zugticket, stellt dies ebenso einen Betrug dar, welcher laut ARAG experten sogar strafrechtlich verfolgt werden kann.

Wenn Nötigung im Spiel ist

Eine besonders unangenehme Form des Erbittens von Almosen stellt das aufdringliche Betteln dar. Dieses zeichnet sich durch eine offensive Vorgehensweise des Bettlers aus. So wird beispielsweise auf die Zielperson eingeredet und sich dieser in den Weg gestellt. Diese Form des Bettelns wird aus rechtlicher Sicht als Nötigung und Erregung öffentlichen Ärgernisses aufgefasst. Der Verursacher muss deshalb mit einer Geldstrafe rechnen.

Betteln an der Haustür und auf dem Grundstück
Zum verbotenen Betteln zählt zwar nicht das Klingeln an Haustüren, aber auch hier darf nicht der Fuß in die Tür gestellt werden, um ein Schließen zu verhindern. Betteln muss auf dem eigenen Grundstück sowieso nicht toleriert werden, zumal es dabei auch immer wieder zu Trickbetrügereien kommt. Beliebt ist zum Beispiel der Glas-Wasser-Trick. Dabei bittet eine Person in einer vermeintlichen Notlage nicht um Geld, sondern um Wasser. Wendet sich das Opfer ab und will helfen, taucht eine zweite Person auf und schleicht sich in die Wohnung. Wenn unerwartet jemand an der Tür klingelt, sollte man daher zuerst durch den Türspion schauen und durch die geschlossene Tür sprechen. Vor allem sollte man nie einen fremden Menschen in die Wohnung lassen, so ARAG Experten

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Geld-Vorsätze der Deutschen in 2017

„Vergleich macht reich“, sagt der Volksmund. Wenn dies stimmt, müsste sich die finanzielle Situation der Berliner 2017 deutlich verbessern. Denn so oft wie in keinem anderen Bundesland lautet der Geld-Vorsatz hier für das neue Jahr: Wir wollen mehr vergleichen, beispielsweise die Konditionen für Strom, die Gebühren für Girokonten und die Kosten für Versicherungen.

Das ergab eine repräsentative GfK-Studie im Auftrag der Berliner Geldanlageplattform Savedo. Die meisten Deutschen (66 %) haben für 2017 Geld-Vorsätze gefasst. Dies zeigt die aktuelle Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag von Savedo, für die insgesamt 1.006 Personen befragt wurden. An erster Stelle der Vorsätze für das neue Jahr steht bundesweit regelmäßig (mehr) zu sparen, etwa für die Altersvorsorge. An zweiter Stelle der finanziellen Absichten steht bei den Deutschen: Angebote genauer zu vergleichen, um weniger auszugeben (siehe Savedo-Pressemitteilung vom 27.12.2016).

Geld-Vorsatz 2017: Berliner schauen dieses Jahr genauer hin

Nach Bundesländern gefiltert, zeigen sich regionale Vorlieben in Sachen Geld-Vorsätze für das Jahr 2017 – ganz besonders bei den Berlinern. Fast jeder Zweite (47,2 %) hat sich vorgenommen, in diesem Jahr mehr zu vergleichen. Das ist deutlich mehr als der Bundesdurchschnitt mit 27,5 Prozent (siehe Tabelle „Geld-Vorsatz Nr. 1 für 2017 nach Bundesländern“).

Die Berliner sind in einem weiteren Punkt deutscher Spitzenreiter: Rund 79 Prozent der Hauptstädter gehen mit Geld-Vorsätzen in das neue Jahr, was mehr als der Bundesdurchschnitt (66 %) ist. Lediglich 21,1 Prozent der befragten Berliner gaben an, überhaupt keine Vorsätze in Sachen Geld zu haben.

Rheinland-Pfalz/Saarland und Sachsen-Anhalt sind Spitzenreiter der Vorsatzlosen

Anders als die Berliner, bei denen der Teil der Vorsatzlosen gering ist, zeigen sich die Menschen in Rheinland-Pfalz/Saarland (42,9 % ohne Geld-Vorsätze) sowie Sachsen-Anhalt (51,2 % ohne Geld-Vorsätze) demgegenüber weitaus weniger interessiert.

Aber warum unterscheiden sich die Berliner so von dem Rest der Republik und warum haben sie sich für ihre Finanzen in 2017 so viel vorgenommen? Savedo-Chef Christian Tiessen lebt selbst in der Hauptstadt und hat eine Theorie: „Das Leben in Berlin ist in den vergangenen Jahren viel teurer geworden. Dem lässt sich am besten gegensteuern, indem man alle Ausgaben auf den Prüfstand stellt, und über Vergleiche lassen sich bessere Angebote finden.“

Allerdings lohnen sich Vergleiche über Plattformen nicht nur bei den Ausgaben, sondern auch bei Geldanlagen. Die Berliner wissen das offenbar, denn auch bei dem Vorsatz „bessere Sparzinsen finden“ liegen sie mit 20,3 Prozent über dem Bundesdurchschnitt (16 %).

Entgegen des Mainstreams: Im Osten Deutschlands sorgt man sich um das Girokonto und Gebühren

Zwei Bundesländer im Osten Deutschlands fallen etwas aus dem Mainstream-Raster, bei dem regelmäßig mehr Sparen oder mehr Vergleichen an erster Stelle steht. In Brandenburg will man zuallererst mehr auf Gebühren achten (27,8 %) und in Mecklenburg-Vorpommern möchte man künftig das Girokonto nicht mehr überziehen (34,8 %).

In Baden-Württemberg und Bayern hingegen steht wie beim Bundesdurchschnitt „regelmäßig (mehr) zu sparen“ an erster Stelle. Zudem wird das Klischee vom sparsamen Schwaben mit der Studie bestätigt. Denn mit 35,3 Prozent zu Gunsten der Spardisziplin liegt Baden-Württemberg bei diesem Geld-Vorsatz klar über dem Bundesdurchschnitt (28,9 %).

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Autokauf mit Retourkutsche

Audi A3 – © Rabatt-Auto

2016 wird wegen der hohen Zahl an Rückrufen als Negativjahr in die Automobilgeschichte eingehen. Das berichtet das Handelsblatt und beruft sich dabei auf eine neue Studie des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach. [click to continue…]

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© Dudarev Mikhail – Fotolia.com

Die Deutschen finden Schweden am sympathischsten, machen am liebsten Urlaub in Spanien und würden am ehesten nach Österreich auswandern. Insgesamt schaffen es nicht nur warme, sondern auch überraschend viele kühle Staaten in die Rangliste der Lieblingsländer der Deutschen. [click to continue…]

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Als Festgeld bezeichnet man Geldanlagen, die für einen bestimmten Zeitraum fest angelegt werden. Der Kunde kann die Laufzeit selbst festlegen – sei es nur einen Monat oder gar mehrere Jahre. Diese Anlageform wird oft von Kunden gewählt, die eine sichere Geldanlage für einen eher kurzen Zeitraum suchen. Dies sind vor allem ältere Menschen oder Eltern, die für ihre Kinder Geld anlegen wollen. [click to continue…]

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Ein Schließfach bei der Bank eröffnen – das wollen immer mehr Deutsche, inzwischen sind es so viele, dass das Angebot knapp wird. Bereits in den vergangenen Jahren war die Nachfrage deutlich angestiegen und hat sich 2016 weiter erhöht. [click to continue…]

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(c) Fotalia

Vor allem Jüngere denken an mehr finanzielle Aktivität in der Zukunft: Die meisten Deutschen haben Geld-Vorsätze für das nächste Jahr – durchaus Überraschend angesichts der Niedrigzinsen: An erster Stelle der Vorsätze steht, regelmäßig (mehr) zu sparen, etwa für die Altersvorsorge. Vor allem die Jüngeren nehmen sich das für 2017 vor. Ein weiterer beliebter Geld-Vorsatz bei den Deutschen: Angebote genauer zu vergleichen, um weniger auszugeben. [click to continue…]

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Von den 2016 in Deutschland geborenen Mädchen erreicht nahezu ein Viertel das Alter von 100 Jahren. Fast 90 Prozent erleben das Jahr 2100. Bei den Jungen hat ein Sechstel die statistische Chance auf den 100. Geburtstag. 82 Prozent werden den nächsten Jahrhundertwechsel feiern können. [click to continue…]

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Vielen Mietern flattert sie derzeit ins Haus – die Heizkostenabrechnung. Das bedeutet in diesem Jahr eventuell sogar etwas Gutes. Bedingt durch milde Temperaturen werden die meisten Mieter für den Winter 2015/2016 nicht mit Nachzahlungen rechnen müssen. In vielen Fällen winken sogar Rückzahlungen. Das kann sich im bevorstehenden Winter aber schnell wieder ändern. ARAG Experten sagen darum, wie Sie auch in Zukunft die Heizkosten niedrig halten. [click to continue…]

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Was hat es denn dieses Jahr zu Weihnachten gegeben? Sie haben sich Mühe gegeben, aber nicht immer trifft man mit Weihnachtsgeschenken ins Schwarze. Kann man Geschenke bei Nichtgefallen einfach umtauschen? [click to continue…]

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