Die Deutsche Telekom macht Tempo beim bargeldlosen Bezahlen per Handy. Ab Mitte Mai sollen nach Informationen des Nachrichtenmagazins FOCUS erste Kunden mit dem neuen Dienst MyWallet via Funkchip einkaufen können.
Ulf Heyden
Michael Jacksons Geschäfte florieren wie nie
Der „King of Pop“ Michael Jackson hat seit seinem Tod im Jahr 2009 mehr als 700 Millionen Dollar verdient. „Das hat kein anderer Solokünstler, tot oder lebendig, in dieser Zeit geschafft“, sagte der US-Wirtschaftsjournalist Zack O’Malley Greenburg dem Nachrichtenmagazin FOCUS. Für sein Buch „Michael Jackson, Inc.“ das diesen Juni in den USA erscheint, recherchierte Greenburg, wie der postmortale Erfolg zustande kam: „Es wird viele überraschen: Michael Jackson war ein Geschäftsgenie. Er war der Erste, der Ruhm zu Geld machte und bereitete damit den Weg für heutige Pop-Unternehmer“, so der Autor. Jacksons Erwerb der Rechte an fast allen Beatles-Songs 1985 für 47,5 Millionen Dollar sei „der beste Deal aller Zeiten im Musikbusiness“, sagte Greenburg zu FOCUS. Dadurch war Jackson später in der Lage, Anteile am weltgrößten Musikverlag zu erwerben. „Jacksons Musikrechte sind zwei Milliarden Dollar wert“, schätzte er. Am 9. Mai erscheint das Album „Xscape“ aus dem Nachlass Jacksons mit acht bisher unveröffentlichten Songs.
Rentenpaket belastet Rentner
Die Kosten für das umstrittene Rentenpaket tragen vor allem die Ruheständler. Das Nachrichtenmagazin FOCUS zitiert aus einer Stellungnahme der Deutschen Rentenversicherung für die Anhörung im Bundestag zu dem Gesetz an diesem Montag, wonach die Reform auf das Netto-Einkommen von Rentnern „deutlich stärker als auf dasjenige von versicherungspflichtigen Arbeitnehmern“ wirkt.
Bahn will Kreditkartenbetrügern das Handwerk legen
Beschwerden zur Umstellung von Lufthansa auf Germanwings
Bundesregierung legt Kriterien für förderfähige Elektroautos fest
Das Bundesverkehrs- und Bundesumweltministerium haben erstmal festgelegt, welche Art von Fahrzeugen künftig als Elektroautos gelten und deshalb Vorteile erhalten. „Neben reinen Elektrofahrzeugen wollen wir auch die besonders alltagstauglichen Plug-In-Hybride privilegieren — sofern sie einen echten Umweltvorteil aufweisen“, bestätigte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) dem Handelsblatt. „Voraussetzung dafür ist, dass ihre elektrische Reichweite groß genug ist, um Alltagsfahrten emissionsfrei zu bewältigen.“ Eine Plakette sollen Modelle erhalten, die entweder maximal 50 Gramm Kohlendioxid je Kilometer ausstoßen oder aber mindestens 30 Kilometer rein elektrisch fahren können. Den Entwurf des Elektromobilitätsgesetzes müssen die Minister noch abzeichnen. Die deutschen Hersteller wollen in diesem Jahr 16 Modelle auf den Markt bringen. „Bis zum Jahr 2017 werden fast alle Plug-In-Hybride umfasst sein“, sagte Hendricks. Ab 2018 sollen dann verschärfte Anforderungen gelten. Dann muss ein Fahrzeug 40 statt 30 Kilometer elektrisch fahren können. „Damit geben wir den Herstellern genügend Zeit, noch bessere Batterien zu entwickeln“, sagte die Ministerin. [ad] Halter von Elektro-Fahrzeugen mit Plakette sollen im Straßenverkehr profitieren. In einer ersten Stufe sollen die Fahrer Busspuren mitbenutzen dürfen und Sonder-Parkplätze nutzen können. In einem zweiten Schritt will der Bund Details wie Haftungsfragen oder Regeln zum Aufbau von Ladesäulen festlegen.



