
Ulf Heyden
Wer will schon aufs Bargeld verzichten?

US-Recht: Was beim Erben in Amerika berücksichtigt werden muss

Ein Ferienhaus in Florida, ein Grundstück in Texas oder ein Wertpapierdepot bei einer amerikanischen Bank in New York: Besitz in den USA bietet heutzutage eine interessante Geldanlage und dient Deutschen gerne als Altersvorsorge. Bei Planung und Erwerb meist nicht bedacht werden die Themen Nachlass und Erbrecht.
Der Mindestlohn ist das falsche Werkzeug

Keinen Bock auf Stadtleben: Wer auf dem Land wohnt, will nicht weg

Freistellungsaufträge nur noch mit Steuer-ID gültig

Kommt die Schlichterstelle für Neuwagenkäufe?

Deutsche erwarten regelmäßig eine zu hohe Inflation

Union Investment-Vorstand sieht 2016 gute Chancen mit Aktien
Jens Wilhelm, Vorstand beim genossenschaftlichen Fondshaus Union Investment erwartet für 2016 zwar heftige Kursschwankungen aber keinen Börsencrash. „Die Anleger sind nicht euphorisch“, sagte Wilhelm im Interview mit dem Handelsblatt. Sie verhielten sich vorsichtig und schauten in das neue Jahr mit gemischten Gefühlen, was immer gut sei, sagte der oberste Fondschef des drittgrößten deutschen Vermögensverwalters. Angesichts einer solide wachsenden Weltwirtschaft erwartet Wilhelm für Anleger, die in bewegten Zeiten die Nerven behalten, Chancen auf gute Erträge mit Aktien. Den Deutschen Aktienindex sieht er in diesem Jahr bei maximal 12.000 Punkten. [ad] Nach einer „Zangengeburt“ bei den US-Leitzinsen durch die US-Notenbank Fed rechnet Wilhelm damit, dass die Zinsen zum Jahresende bei 1,25 Prozent bis 1,50 Prozent und damit dreifach so hoch wie heute liegen werden. Als größte Gefahr für die Wirtschaft und die Märkte im neuen Jahr in Europa schätzt der Vorstand einen Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union ein. „Gerade Deutschland braucht Großbritannien in der EU als traditionell marktwirtschaftlich orientiertes Land. Ein Brexit wäre ein großer Verlust für die EU, insbesondere für Deutschland“, betonte Wilhelm.
Verkehrsminister Dobrindt: Ab 2020 lenken Autopiloten Fahrzeuge über deutsche Autobahnen
Fahren mit Autopiloten auf deutschen Autobahnen wird ab 2020 möglich sein. „In fünf Jahren werden wir hochautomatisierte Systeme serienmäßig haben, die unsere Autos digital über die Autobahn lenken“, kündigte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) in einem Focus-Interview an. Auf dem Digitalen Testfeld Autobahn an der A 9 bei Ingolstadt sei dazu jetzt das neueste Mobilfunknetz mit einer Geschwindigkeitsqualität nahe dem zukünftigen 5G-Standard errichtet worden, erklärte Dobrindt. Die fahrenden Autos könnten dort in Echtzeit miteinander Daten austauschen und sich vernetzen. Dafür statte man die Straße mit intelligenter Sensorik aus und entwickele die Kommunikation zwischen Infrastruktur und Fahrzeug weiter. „2016 erweitern wir das Testfeld auf Stadtteile von Ingolstadt“, kündigte der Bundesverkehrsminister weiter an. So könnten Unternehmen auch automatisiertes Fahren im realen Stadtverkehr testen. [ad] Der Bund fördere die vernetzte Mobilität mit 40 Millionen Euro – davon flössen 25 Millionen ins Digitale Testfeld Autobahn. Obendrein investiere der Bund 75 Millionen Euro in die weitere Digitalisierung der Bahn. „Die Abstände zwischen Güterverkehrszügen sollen so verringert werden, dass die Bahn fünf Prozent mehr Kapazität im Güternetz bekommt“, versicherte Dobrindt.