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Wo der Haken bei billigen Studienkrediten ist

Das eigene Studium mit einem Kredit zu finanzieren, wird günstiger. Der neue Studienkredit-Test des CHE Centrums für Hochschulentwicklung bewertet insgesamt 33 Studienkredite und Bildungsfonds. Wesentliche Kriterien sind dabei die Zinshöhe, die Höchstgrenze des Kredits sowie die Flexibilität.

Wichtigste Ergebnisse der Untersuchung: Die meisten Anbieter haben die allgemeine Zinssenkung an die Studenten weitergegeben. Zugleich steigt mit dem Run auf die Hochschulen auch die Zahl der Neuabschlüsse. Bei den Konditionen hat vor allem der Marktführer, die bundeseigene Förderbank KfW, die bis jetzt 140.000 Studenten Geld geliehen hat, kräftig nachgebessert: Die Altersgrenze für Sudienkreditnehmer wurde auf 44 Jahre erhöht und die Bank fördert nun auch Zweit- und Teilzeitstudium sowie Promotionen. Mit einem Zinssatz von 3,28 zählt die KfW zu den günstigsten Anbietern. Allerdings monieren die Tester, dass die Höchstsumme des Kredits von 650 Euro monatlich in manchen Studienphasen einfach zu niedrig sei. Zudem fördere die KfW noch immer keine Auslandssemester.

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Privatbanken spielen nur eine Nebenrolle im Geschäft, auf das sie anfangs große Hoffnungen gesetzt hatten. CHE-Projektleiter Ulrich Müller wundert das: „Privatbanken verschenken die Chance, über Kredite Kontakt zu späteren Akademikern aufzubauen.“ Das leibt wohl auch an den vergleichsweise unattraktiven Konditionen. Die Deutsche Bank beispielsweise bietet Studienkredite zu einem unveränderten Zinssatz von 8,9 Prozent an.

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