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SPD-Rentenpläne kosten 13 bis 17 Milliarden Euro im Jahr

© Fotalia

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Die jüngsten Pläne der SPD, das gesetzliche Rentenniveau bis 2030 nicht unter 46 Prozent des durchschnittlichen Arbeitsverdienstes fallen zu lassen, führen nach Rechnung von Experten zu deutlichen Mehrbelastungen der Steuer- oder Beitragszahler.

Zu entsprechenden Vorschlägen des stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Ralf Stegner sagte der Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen dem Nachrichtenmagazin Focus: „Wenn man sich auf alle Ausgaben der Rentenversicherung inklusive versicherungsfremder Leistungen bezieht, dann sind es um die 17 Milliarden Euro jährlich, von denen er da redet. Wenn er es auf die reinen Versicherungsleistungen bezieht, sind es wahrscheinlich 13 Milliarden.“

CDU-Sozialexperte Karl Schiewerling wirft Stegner Panikmache vor: „Die Renten werden aller Voraussicht nach sogar ansteigen.“ Nach geltender Rechtslage soll das Rentenniveau bis 2030 auf 43 Prozent sinken.

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