≡ Menu

SPD-Rentenpläne kosten 13 bis 17 Milliarden Euro im Jahr

© Fotalia

© Fotalia

Die jüngsten Pläne der SPD, das gesetzliche Rentenniveau bis 2030 nicht unter 46 Prozent des durchschnittlichen Arbeitsverdienstes fallen zu lassen, führen nach Rechnung von Experten zu deutlichen Mehrbelastungen der Steuer- oder Beitragszahler.

Zu entsprechenden Vorschlägen des stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Ralf Stegner sagte der Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen dem Nachrichtenmagazin Focus: „Wenn man sich auf alle Ausgaben der Rentenversicherung inklusive versicherungsfremder Leistungen bezieht, dann sind es um die 17 Milliarden Euro jährlich, von denen er da redet. Wenn er es auf die reinen Versicherungsleistungen bezieht, sind es wahrscheinlich 13 Milliarden.“

CDU-Sozialexperte Karl Schiewerling wirft Stegner Panikmache vor: „Die Renten werden aller Voraussicht nach sogar ansteigen.“ Nach geltender Rechtslage soll das Rentenniveau bis 2030 auf 43 Prozent sinken.

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 votes)

Related Posts

  • Stabilisierung des Rentenniveaus durch höhere Beiträge – Nein Danke!Stabilisierung des Rentenniveaus durch höhere Beiträge – Nein Danke!
  • Drei Viertel der Bürger rechnen mit Einschränkungen im AlterDrei Viertel der Bürger rechnen mit Einschränkungen im Alter
  • Förderung der Riester-Rente ist ein Milliarden-GrabFörderung der Riester-Rente ist ein Milliarden-Grab
  • Stichtag 1.1.2015: Höheren Garantiezins und staatliche Förderung sichernStichtag 1.1.2015: Höheren Garantiezins und staatliche Förderung sichern
  • Linkspartei fordert gesetzliches Verbot von Negativzinsen für KleinsparerLinkspartei fordert gesetzliches Verbot von Negativzinsen für Kleinsparer
  • Sollen Familien wählen dürfen?Sollen Familien wählen dürfen?
{ 0 comments… add one }

Leave a Comment

0