Bei den Banken wird der Tresorraum knapp

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Ein Schließfach bei der Bank eröffnen – das wollen immer mehr Deutsche, inzwischen sind es so viele, dass das Angebot knapp wird. Bereits in den vergangenen Jahren war die Nachfrage deutlich angestiegen und hat sich 2016 weiter erhöht.

Das zeigt eine Umfrage des Handelsblatts unter Deutschlands größten Geschäftsbanken, Volksbanken und Sparkassen. Bei den 25 befragen Instituten sind inzwischen im Schnitt rund 80 Prozent der Tresore belegt. Bei der Commerzbank sind zwei Drittel der 230.000 Schließfächer bereits vermietet und bei der Sparda Bank West in Düsseldorf heißt es: „In den meisten Filialen ist die Nachfrage größer als das Angebot.“ Dort sind 98 Prozent der Schließfächer ausgebucht. Bei der Stadtsparkasse München sind es 95 Prozent. Die Vermietung erfolgt dort wie bei vielen anderen Banken deshalb nur noch an eigene Kunden.

Inzwischen führe n viele Banken lange Wartelisten für die begehrten Tresore und stocken ihre Kapazitäten auf. Die Stadtsparkasse Düsseldorf hat im vergangenen Jahr beim Umbau einer Filiale 1 400 neue Schließfächer eingerichtet, und bei der Mittelbrandenburgischen Sparkasse sollen bis Mitte dieses Jahres 800 neue Kundentresore entstehen. Der wesentliche Grund für den Schließfach-Boom ist die Angst vor Einbrüchen. „Ein gestiegenes Sicherheitsbedürfnis“, machen viele Banken bei ihren Kunden aus. Auch die Angst vor Strafzinsen spielt eine Rolle. „Kunden sagen uns, bevor sie das Geld für einen kleinen Zinssatz zur Bank bringen, können Sie es auch zu Hause lagern. Da wissen Sie wenigstens was sie davon haben“, sagt Dietmar Schake, Vertriebsleiter des größten deutschen Tresorherstellers Burg-Wächter.

Die steigende Nachfrage führt auch zu höheren Gebühren. Die Stadtsparkasse München erhöhte die Mietpreise um bis zu 40 Prozent. Bei der Comm erzbank gibt es seit Oktober 2016 ein neues Preissystem. Der Mindestpreis ist um knapp 19 Prozent gestiegen. Auch die Kunden der Hamburger Sparkasse müssen tiefer in die Tasche greifen. Zwischen acht und 25 Prozent erhöhten sich die Mietkosten. Einen Kundenschwund befürchtet die Sparkasse deshalb nicht. „Wir gehen davon aus, dass die hohe Nachfrage auch 2017 anhalten wird“, sagte ein Sprecher.

2 Kommentare zu „Bei den Banken wird der Tresorraum knapp“

  1. Wachstum ist für jede Firma wichtig. Nur mit vielen Interessenten, Leads
    und letztendlich zahlenden Kunden kann die Firma existierend und wachsen. Firmenadressen zu kaufen kann die Zeit bis zu den ersten signifikanten Umsätzen deutlich verkürzen.

  2. Der American Way of Life ist – und gerade wegen – der
    Präsidentschaft von Donald Trump populär. Dazu gehört auf jeden Fall auchdie amerikanische Küche.
    Bei uns zu Unrecht verpönt, gibt es nicht nur leckeres Essen, aber auch
    exzellenten Service und einzigartige Erlebnisse.
    Wir denken, es gibt weit mehr als die klassische
    deutsche Hausmannskost und die französische Haute Cuisine, aber auch sagenhaft Essen aus Amerika.

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