Das unter vorläufiger Insolvenzverwaltung stehende Windkraft-Unternehmen Prokon wird nach Einschätzung von Anleger-Schützern in Kürze seine endgültige Zahlungsunfähigkeit erklären müssen.
Geldanlage
Grünes Geld: Was passt zu mir?
Wenn es nach den Anlegern ginge, sollte eine Geldanlage hohe Renditen bringen, 100% Sicherheit und die ständige Verfügbarkeit des angelegten Geldes bieten. Es ist aber illusorisch zu glauben, dass irgendein Finanzprodukt all diese Anlegerwünsche erfüllen könnte. Wenn das jemand von einer Kapitalanlage behauptet, lügt er.
Folgt nach der Prokon-Pleite ein Verbot riskanter Finanzprodukte?
Bundesbank warnt vor Internetwährung Bitcoin
Solarfonds sind tot – es lebe der Wind?

Windfonds beherrschen mit 88 Prozent das Segment der geschlossenen Energiefonds, das meldet die Ratingagentur Scope. Für 2014 erwartet sie keine weiteren Fondsemissionen im Bereich Photovoltaik. Ob es so kommen wird, bleibt abzuwarten. Vielleicht bewahrheitet sich auch hier der Spruch: „Totgesagte leben länger.“
Studie stellt Defizite bei der Anlageberatung fest
Sparer können Sparbriefe an der Sparbriefbörse vorzeitig verkaufen
95 Milliarden Euro haben deutsche Sparer in Sparbriefen für bis zu zehn Jahre festgelegt. Bisher müssen sich Sparer bei vorzeitiger Rückgabe Gebühren und Strafzinsen oder teure Zwischenfinanzierungen abfinden. Mit der deutsche Sparbriefbörse werden diese Sparbriefe nun handelsfähig. Die Kaufabwicklung für Sparer erfolgt innerhalb maximal sechs Werktagen.
Sensationelle Kunstsammlung entdeckt
Wie erst jetzt bekannt wurde, beschlagnahmten im Frühjahr 2011 bayerische Zollfahnder in einer Münchner Wohnung etwa 1500 bislang verschollene Bilder von Dutzenden Meistern der klassischen Moderne. Darunter sind Werke von Pablo Picasso, Henri Matisse, Marc Chagall, Emil Nolde, Franz Marc, Max Beckmann, Paul Klee, Oskar Kokoschka, Ernst Ludwig Kirchner und Max Liebermann.
Schweizer Banken beschleunigen deutsche Selbstanzeigen wegen Schwarzgeld
Wegen Finanzkrise: Grüne Geldanlagen werden immer populärer!
Die Gesellschaft verändert sich. Nach Meinung der Vermögensverwalter wachsen die Zahlen für nachhaltige Geldanlagen schneller denn je. Auch „Otto-Normalanleger“ hinterfragt Wirtschaftssysteme und vor allem die Energiepolitik. Auf welche Energien kann man in Zukunft bauen? Wie kommt mehr Energieeffizienz in unseren Alltag und wo lässt sich bei all der Energiegewinnung CO2 einsparen? „Das Thema Nachhaltigkeit spielt heute auch bei der Geldanlage eine große Rolle“, so UDI-Geschäftsführer Georg Hetz. „Es geht den Menschen nicht mehr nur um Renditeaspekte – wichtiger ist: umweltfreundlich und ökologisch sinnvoll zu investieren.“ [ad] Wenn es um Nachhaltigkeit geht, dann sind Branchen wie beispielsweise die Hersteller von Tabak und Chlorchemie, aber auch die Betreiber von Atomkraftwerken und Unternehmen der Rüstungsindustrie ausgeschlossen. Auch Anlagen in Unternehmen, die mit Tierversuchen arbeiten oder über Kinderarbeit produzieren, fallen raus. Studien der amerikanischen Global Sustainable Investment Alliance schätzen, dass weltweit 13,6 Billionen Dollar mittlerweile in Unternehmen fließen, die bestimmten ethischen, ökologischen und moralischen Standards entsprechen. Zwei Drittel dieses Kapitals läge auf Konten im Euro-Raum. So habe sich die Summe nachhaltiger Geldanlagen in den letzten zehn Jahren um den Faktor zehn vervielfacht. „Das ist zum Teil natürlich auch eine Auswirkung der Finanzkrise“, erklärt Georg Hetz. „Es ist wohl das einzig positive Quäntchen an dieser Krise, dass zahlreich attraktive Alternativangebote entstanden. Ich denke hier besonders an Investments in erneuerbare Energien. Der Verkauf der erzeugten Energie ist über Jahre hinaus gesetzlich garantiert und Energie wird immer gebraucht! Das verspricht hohe Renditen und gibt dem Anleger ein gutes Gewissen.“



