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Neue Steuer-Aktionen: Schweizer Banken raten zur Selbstanzeige

Steuern

Die deutschen Steuerbehörden bereiten eine Großaktion zur Aufdeckung weiterer Schwarzgeldkonten in der Schweiz vor. Über bislang ungenutzte Gruppenabfragen sollen Finanzämter gezielt Namen deutscher Anleger anfordern, die seit Februar 2013 ein Konto in der Schweiz aufgelöst oder in ein Drittland verlegt hätten. In der Sachstandsbericht des Bundesfinanzministeriums heißt es, die „Frage der Konkretisierung und plausiblen Darlegung“ einer solchen Abfrage sowie geeignete Sachverhalte würden gerade intensiv zwischen dem Bund und den obersten Finanzbehörden der Länder abgestimmt.

Fast alle Schweizer Banken drängen laut dem Nachrichtenmagazin FOCUS inzwischen deutsche Kunden mit dem Verdacht auf unversteuertes Kapital zu einer strafbefreienden Selbstanzeige im Heimatland. Dabei setzten sie Fristen bis zum Mai, längstens aber bis Jahresende. Der Münchner Steueranwalt Rainer Spatscheck von der Großkanzlei Streck, Mack, Schwedhelm sagte FOCUS: „Wer der Aufforderung nicht nachkommt, wird gekündigt.“ Die Banken seien meist nicht gewillt, das Vermögen bar auszuzahlen, „sondern nur in Form eines Verrechnungsschecks“. Damit hinterließen sie Spuren, die von Steuerfahndern ermittelt werden könnten. Um Kunden, die sich uneinsichtig zeigten, kümmern sich FOCUS zufolge in einigen Banken spezielle Einheiten unter der Bezeichnung „Exit-Team“.
Der Vorsitzende der Geschäftsleitung der Schweizerischen Bankiervereinigung, Claude-Alain Margelisch, erklärte auf FOCUS-Anfrage: „Die Schweizer Banken geben ihren deutschen Kunden die klare Empfehlung, sich im Rahmen des Selbstanzeigeprogramms zu offenbaren.“

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  • Robert 9. September 2015, 09:06

    Es scheint mit egaeelihmn Schlossern etwas Besonderes auf sich zu haben, denn auch mir sind ehemalige Mitglieder dieses Berufstandes in dem Zusammenhang mit angeblicher “Abzocke” schon begegnet. Auch in dem mir bekannten Fall wird die interessierte d6ffentlichkeit fcber “Skandale” innerhalb der Justiz informiert. Der hf6chstwahrscheinlich von Ihnen gemeinte hat vielleicht ein halbes Dutzend Leser. Wenn man schon dem ehrenwerten Herrn seinen dritten Hetzblock, auf dem er sich teils ehrverletzend fcber tagesaktuelle Ereignisse ausle4sst, verfolgt, wird man feststellen, wie sehr der sich Tag ffcr Tag selbst demontiert. Jeder tut eben das, was er am besten kann.Auch die Tatsache, das der als Webdesigner und Entwickler te4tige Herr seine beiden vorherigen Blogs aus eigenverschulden verloren hat, weil er die einfachsten Zusammenhe4nge nicht versteht, spricht Be4nde.Da fragt man sich, warum machen sich die richtigen Webdesigner fcberhaupt noch die Arbeit, ellenlange Workshops & Tutorials zu Sicherheitsthemen zu schreiben, die sich jeder Idiot ergooglen kann?Theoretisch kann wirklich jeder Webdesigner werden. Ob man sich auf Ebay Templates mit Reseller-Lizenz kauft, fcber Profis able4stert, aber selbst nix auf die Reihe bekommt, etc. ist unerheblich. Webdesigner ist kein geschfctzter Beruf, wo berechtigte Ausschludfkritieren ffcr Quereinsteiger mit mangelndem Fachwissen gelten.Eigentlich ist der Gesetzgeber gefordert, fachlich versierte Berufstre4ger und potentiell gesche4digte Kunden vor sowas rechtswirksam zu schfctzen. Aber will die Politik das fcberhaupt? Daran habe ich so langsam meine Zweifel. Fehlt nur noch, das jeder Idiot an jeder Stradfenecke sein Doktoramt kaufen kann und anschliedfend auf die Patienten in Kliniken und Privatpraxen staatlich garantiert losgelassen werden mudf. Spe4testens dann sagen selbst Atheisten OMG!

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