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Deutsche Reisebranche will Kunden besser schützen

© Dudarev Mikhail - Fotolia.com

Nach einer Häufung von Pleiten mit gestrandeten Urlaubsgästen will die deutsche Reisebranche jetzt gegen schwarze Schafe im eigenen Lager vorgehen. Der Chef der Thomas Cook AG, Peter Fankhauser, sagte dem Nachrichtenmagazin FOCUS, Reiseveranstalter und Reisebüros im Deutschen Reiseverband DRV hätten sich auf einen freiwilligen Mindeststandard geeinigt.

Festgeschrieben sei eine Erreichbarkeit in Notfällen für 24 Stunden an sieben Tagen die Woche, ein organisiertes Krisenmanagement, Betreuungskräfte im Zielgebiet, ein organisiertes Beschwerdemanagement sowie die Reisehaftpflichtversicherung zum Schutz der Kunden und ihrer Anzahlungen für den Fall einer Insolvenz. Der DRV repräsentiere 80 Prozent der Umsätze im Veranstalter und Reisebüromarkt.

Fankhauser ist damit noch nicht zufrieden: „Ich habe mich für einen verpflichtenden ‚Meisterbrief‘ für Reisebüros und Reiseveranstalter eingesetzt, der auch Standards beim Verkauf von Reisen fordert“, sagte der Thomas-Cook-Chef zu FOCUS. Dies sei jedoch „derzeit politisch noch nicht durchsetzbar“.

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