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Wie Mieter bei der Mietkaution sparen

Knapp fünf Millionen Mieter wechseln pro Jahr ihren Wohnsitz. Die Zahlung der Mietkaution und die damit einhergehenden Schwierigkeiten erachten viele dabei nach wie vor als notwendiges Übel. Nach dem Umzug muss man häufig den Vermieter daran erinnern, das hinterlegte Geld zurückzuzahlen. Da Vermieter das Geld bis zu sechs Monate einbehalten, wird das Umzugsbudget erheblich belastet. Im Schnitt beträgt die Mietkaution in Deutschland rund 1500 Euro. Dem bereiten Online-Anbieter für Mietbürgschaften ein Ende. Die große Einmalzahlung der Kaution (maximal drei Nettokaltmieten) wird durch eine so genannte Mietkautionsbürgschaft ersetzt.

Nacheigenen Angaben hat kautionsfrei.de dadurch seinen Nutzern über 50 Millionen Euro eingespart. Das funktioniert so: Der Mieter zahlt 5,25 Prozent der Kautionssumme pro Jahr an die hinter kautionsfrei.de stehende R+V Versicherung und der Vermieter erhält im Gegenzug eine Bürgschaftsurkunde. So ist der Vermieter genauso abgesichert wie mit der herkömmlichen Kaution und dem neuen Mieter bleibt seine Liquidität erhalten.

Auch wenn diese Alternative zum Start insbesondere bei Branchenkennern für Skepsis sorgte, konnte sie sich bei Menschen mit geringen finanziellen Mitteln wie auch bei denjenigen, die beruflich bedingt häufig umziehen, schnell durchsetzen. Vor dem Hintergrund, dass fast jeder zehnte Bundesbürger verschuldet ist (Quelle: Creditreform SchuldnerAtlas 2012), bietet die Mietkautionsbürgschaft eine kostengünstige Möglichkeit, diesen Menschen für ihren Umzug Kapital zur Verfügung zu stellen. Aber auch wer seine Mietkaution bereits hinterlegt hat, kann dieses Angebot in Anspruch nehmen und sich zum Beispiel bei finanziellen Engpässen sein Geld vom Vermieter zurückholen – die Aufnahme eines Kredites lässt sich vermeiden.

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