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Mangel an Alternativen: Deutsche schrauben Ansprüche bei der Wohnungssuche herunter

© Kalle Kolodziej - Fotolia.com

Immer mehr Deutsche sind bei der Wohnungssuche zu Abstrichen bereit – das ist das Ergebnis der repräsentativen Studie „Marktmonitor Immobilien 2013“ von Immowelt und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Die befragten Immobilienmakler stellen darin eine im Vergleich zu 2010 erkennbar gesunkene Relevanz von Umgebungsfaktoren für den Vermarktungserfolg fest.

Deutsche wohnen am liebsten ruhig

Zu den unbeliebten Wohnlagen der Deutschen gehören nach wie vor laute und übelriechende Straßenzüge: 82 Prozent der Makler identifizieren Lärm (2010: 91 Prozent) und starke Geruchsbelastung (2010: 86 Prozent) als häufigste Hemmschuhe für den Vermarktungserfolg. Ebenfalls gemieden werden ihrer Einschätzung nach Wohngegenden mit einem hohen Anteil an Erwerbslosen (64 Prozent, 2010: 68 Prozent).

Immowelt

Multikulti wird langsam Normalität

Längst nicht mehr so abschreckend wie 2010 finden die Deutschen heute die Vorstellung, in einem Quartier mit hohem Ausländeranteil zu leben. Noch vor 3 Jahren waren 82 Prozent der Makler der Meinung, dass eine multikulturelle Nachbarschaft die Vermarktung einer Wohnung erschwert, heute sind es lediglich noch 69 Prozent.

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