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Solarfonds sind tot – es lebe der Wind?

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Windfonds beherrschen mit 88 Prozent das Segment der geschlossenen Energiefonds, das meldet die Ratingagentur Scope. Für 2014 erwartet sie keine weiteren Fondsemissionen im Bereich Photovoltaik. Ob es so kommen wird, bleibt abzuwarten. Vielleicht bewahrheitet sich auch hier der Spruch: „Totgesagte leben länger.“

„Wenn man sich ernsthaft mit erneuerbaren Energien auseinandersetzt, dann ist klar, dass Solarfonds weiterhin gute Chancen haben werden“, so UDI-Geschäftsführer Georg Hetz. „Zwar ist die Einspeisevergütung gesunken, doch das Verhältnis zwischen Einkaufspreis und Umsatz ist nahezu identisch geblieben. Einspeisevergütung und Einkaufspreis sind linear gesunken, so können Solarfonds durchaus vergleichbare Renditen für die Anleger erwirtschaften wie früher. Das Problem liegt zum einen darin, gute Projektstandorte für große Solaranlagen in Deutschland zu finden. Zum anderen sind viele der Anleger, die sich auf grünes Geld konzentrieren, bereits in PV investiert. Sie haben vor dem Hintergrund der Risikodiversifizierung kaum Bedarf.“

Die Bürgen hoffen nun auf die große Koalition und darauf, dass es zu keiner weiteren Bremse für die Energiewende kommt. „Das wäre fatal und gegen jede Vernunft. Ich möchte bei diesem Gedanken gar nicht über die Nutznießer spekulieren, Verlierer bei einer Verzögerung der Energiewende ist immer die Umwelt und natürlich unsere Kinder und Enkelkinder“, meint Hetz.

Augenblicklich ist die Windkraft die Nummer eins unter den erneuerbaren Energien und der Schlüssel auf dem Weg zu einer nahezu CO2-freien Stromerzeugung. Der Windanlagenbau boomt in Deutschland. Bis 2025 sollte der Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung auf 25 Prozent steigen, was die CO2-Emissionen um 20 Prozent senken würde. UDI hofft auf die Einhaltung dieses Ziels. Der fränkische Finanzdienstleister gehört bereits seit vielen Jahren zu Deutschlands Marktführern im Bereich ökologischer Geldanlagen und hat mit seinem Spezialistenteam den Bau von 362 Windkraftanlagen, 41 Biogasanlagen sowie 64 Solarprojekten verwirklichen können. Derzeit bieten die Nürnberger eine weitere Investitionsmöglichkeit im Bereich Wind an. „Windenergieanlagen an Land sind heute die günstigste Form der Stromerzeugung“, so Georg Hetz. „Eine moderne Windkraftanlage kann bis zu 140 Meter hoch sein und gerade die Höhe ist entscheidend für den Ertrag. Jeder Meter, der über ein Minimum von 70 Metern hinausgeht, steigert die Stromgewinnung exponentiell. Ein Windrad mit 140 Metern Höhe und einer Rotorblattlänge von 58 Metern kann im Jahr etwa 5,2 Gigawattstunden Strom liefern. Das macht klar, dass sich damit gut und sinnvoll Geld verdienen lässt.“

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