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Anleger profitieren von niedrigen Kosten bei Zertifikaten

© Denis Junker - Fotolia.com

Die Emittentenmargen von Zertifikaten sind sehr viel kleiner als vielfach angenommen. Die durchschnittliche erwartete Emittentenmarge beträgt 0,36 Prozent pro Jahr. Das ist ein Ergebnis der Studie „Emittentenmargen bei Zertifikaten“, die von der European Derivatives Group (EDG) im Auftrag des DDV erstellt worden ist.

Zertifikate sind strukturierte Wertpapiere. Der Preis eines Zertifikats beinhaltet auch die von den Emittenten erwartete Marge und gegebenenfalls eine Vertriebsprovision, mit der die Anlageberatung vergütet wird. Die Beweggründe für die Studie erklärt der geschäftsführende Vorstand Hartmut Knüppel: „Die Vertriebsprovisionen von Finanzprodukten sind für die Anleger seit langem transparent. Zu den Margen der Zertifikate-Emittenten gab es bislang viele Spekulationen, aber keine verlässlichen Angaben.

Differenziert nach Produktkategorien weisen in der repräsentativen Stichprobe strukturierte Anleihen mit 0,14 Prozent pro Jahr die geringste Emittentenmarge auf. Der Wert der Kapitalschutz-Zertifikate liegt bei 0,73 Prozent. In diesen beiden Zertifikatetypen mit 100-prozentigem Kapitalschutz sind zwei Drittel des gesamten Marktvolumens investiert. Die höchste Emittentenmarge gibt es mit 1,96 Prozent pro Jahr bei Optionsscheinen, die ausschließlich von Selbstentscheidern gekauft werden. Optionsscheine haben im Übrigen mit 0,8 Prozent nur einen kleinen Anteil am gesamten Marktvolumen. Die erwartete Emittentenmarge bei Emission über alle Produktkategorien hinweg beträgt 0,99 Prozent pro Jahr.

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