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Aktien als Altersvorsorge werden unterschätzt

Finanzplanung

Je länger die Niedrigzinsphase anhält, desto klarer muss den vorsichtig agierenden deutschen Geldanlegern klar werden, dass Aktien langfristig gute Renditechancen bringen. Noch erkennen die Deutschen die Vorteile von Aktien aber seltener als andere Europäer.

Auf dem Sparkonto liegen die Zinsen derzeit meist unterhalb der Inflationsrate von etwa 1,8 Prozent. Die Notenbanken machen zurzeit wenig Hoffnung auf steigende Zinsen. Das Ersparte verliert also an Wert. Um Vermögen aufzubauen und für das Alter vorzusorgen, sind Anlageformen mit Renditepotenzial notwendig. Eine Alternative mit langfristig besseren Renditen sind beispielsweise Aktien.

In einigen benachbarten europäischen Ländern haben die Anleger das erkannt. So sind Aktien für fast jeden zweiten Briten (49 Prozent) eine gute Möglichkeit, für das Alter vorzusorgen, wie die Studie „comdirect Wertpapierradar Europa“ belegt. In Polen sind 47 Prozent und in Schweden 42 Prozent dieser Meinung. In Deutschland glaubt knapp ein Drittel (32 Prozent), dass Aktien sich gut für die Altersvorsorge eignen. Lediglich in den Niederlanden liegt der Anteil bei 27 Prozent.

„Die Deutschen unterschätzen die Auswirkung der Niedrigzinsphase auf ihr Vermögen“, sagt Daniel Schneider, Leiter Brokerage bei comdirect. „Sie nehmen mit niedrig verzinsten Anlagen die schleichende Entwertung ihres Geldes in Kauf. Klar ist: Wer für das Alter Vermögen aufbauen möchte, muss seine Anlagestrategie den Gegebenheiten anpassen.“

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