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Senioren im Straßenverkehr: Mobil im Alter

Senior_Kraftfahrzeug

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Gesichtsfeld und Sehschärfe können eingeschränkt sein, die Beweglichkeit nimmt ab, das Konzentrationsvermögen kann sich verringern. Das sind nur einige der möglichen Einschränkungen, mit denen Ältere zu kämpfen haben.

Ein Fünftel der Bevölkerung hierzulande ist heute über 65 Jahre, in 20 Jahren wird es voraussichtlich schon ein Viertel sein. Ältere Menschen spielen deshalb schon durch die demografische Entwicklung eine immer größere Rolle auch im Straßenverkehr. Bei Unfällen haben sie jedoch häufig schwerere Unfallfolgen zu erleiden als jüngere Verkehrsteilnehmer.

Damit der eigene Schaden oder die Schädigung Dritter nicht zum finanziellen Desaster werden, sollte man mit einer privaten Haftpflicht- und einer Unfallversicherung abgesichert sein – auch im fortgeschrittenen Alter. Das Paket „Schutzbrief“ der HDI Unfallversicherung beinhaltet neben einigen wichtigen Absicherungen die Übernahme für vorübergehende Hilfeleistungen nach einem Unfall. So werden für einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten beispielsweise Kosten für ambulante häusliche Pflege, Wohnungsreinigung, Erledigung von Einkäufen oder einen Menüservice übernommen.

Per Pedes unterwegs – Fußgänger im fortgeschrittenen Alter

Mehr als ein Drittel der Wege von Menschen über 65 werden zu Fuß erledigt – vermehrt auch mit dem Rollator. Wer zu Fuß oder sogar mit dem Rollator unterwegs ist, sollte deshalb gerade in der dunklen Jahreszeit gut sichtbar sein. Dunkle Kleidung sollte mit reflektierenden Applikationen oder Warnwesten „aufgehellt“ werden. Für Rollatoren gibt es im Fachhandel spezielle Reflektoren; neuere Modelle sind bereits mit Reflektoren oder sogar mit LED-Licht ausgestattet. Fußgänger können im Straßenverkehr aber nicht nur Schäden erleiden, sondern sie auch selbst verursachen. Solche Schäden sind in der Regel über die Privat-Haftpflichtversicherung mitversichert.

Per Pedal unterwegs – Radfahren als Senior

Viele Ältere nutzen auch das Fahrrad, um mobil zu bleiben. So sind nach Angaben des Bundeverkehrsministeriums (BMVI) rund 64 Prozent aller 65- bis 74-Jährigen im Besitz eines Fahrrades. Und von den ab 75-Jährigen sind es noch knapp die Hälfte. Ein großes Thema ist allerdings die Sicherheit. So sind laut BMVI mehr als die Hälfte der 2010 bei Verkehrsunfällen getöteten Radfahrer 65 Jahre oder älter. Ein Zweiradtraining bringt mehr Sicherheit. Außerdem sollte jeder einen Helm tragen. Dies unterstützt die HDI Unfallversicherung mit der sogenannten „Helmklausel“: Sie regelt, dass beim Tragen eines Helms eine höhere Leistung gezahlt wird.

Per PS unterwegs – Autofahren im fortgeschrittenen Alter

Senioren bringen oft jahrzehntelange Fahrpraxis mit und können viele Situationen besser einschätzen als Fahranfänger. Jenseits des 75. Lebensjahres nehmen jedoch laut Statistischem Bundesamt die Anzahl und Schwere selbst verursachter Unfälle deutlich zu. Dr. Martin Weldi, Leiter der Abteilung Kraftfahrt-Schaden der HDI Versicherung empfiehlt: „Um das eigene Fahrverhalten in Gefahrensituationen zu optimieren, können spezielle Fahrsicherheitstrainings für Senioren hilfreich sein. Diese werden vielerorts beispielsweise von Verkehrswachten oder Automobilclubs angeboten.“ Hierbei, so Weldi, gehe es nicht darum, die Senioren zu überprüfen – vielmehr könnten Extremsituationen in geschützter Umgebung ausprobiert und dabei das Verhalten des Autos sowie seine Technik besser kennengelernt werden.

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