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Stabilisierung des Rentenniveaus durch höhere Beiträge – Nein Danke!

© Fotalia

Nur eine Minderheit der gesetzlich Versicherten ist bereit, für die Stabilisierung des Rentenniveaus auf dem gegenwärtigen Stand eine spürbare Erhöhung des Rentenbeitragssatzes in Kauf zu nehmen. Das ergab die jüngste Umfrage im Deutschland-Trend Vorsorge des Deutschen Instituts für Altersvor-sorge (DIA). 38 Prozent der Befragten stimmten einem solchen Reformschritt völlig oder zumindest eher zu. Knapp zwei Drittel dagegen lehnen eine solche Beitragssatzerhöhung ab.

Mit 78 Prozent gibt es hingegen eine breite Zustimmung zu einem Mix aus verschiedenen Maßnahmen, mit dem die einzelnen Stellschrauben der gesetzlichen Rente neu justiert werden. Das könnten neben Beitragssatzanhebungen auch eine Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze oder die Vergrößerung des Versichertenkreises sein. Jeder einzelne Schritt sollte dann, für sich genommen, nicht so schwerwiegend ausfallen. Damit plädiert eine Mehrheit für ein ähnliches Herangehen wie in den Rentenreformen von 2001/2002 und 2005. Damals wurden die demografischen Lasten sowohl auf Beitrags- und Steuerzahler als auch Rentner aufgeteilt.

Auch die Einbeziehung der Selbständigen, die bislang noch keiner Versicherungspflicht unterliegen oder einem berufsständischen Versorgungswerk angehören, können sich 70 Prozent der Befragten vorstellen. Wenig Anklang dagegen findet eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters über die bislang schon stattfindende Erhöhung auf 67 Jahre. Einen solchen Schritt lehnen 59 Prozent ab.
„Der Rentengipfel der Großen Koalition im November drückte sich um Entscheidungen, wie es nach 2030 mit der gesetzlichen Rente weitergehen soll. Dabei finden ausgewogene Reformen durchaus Akzeptanz in der Bevölkerung, wie die Umfrage zeigt“, erklärte DIA-Sprecher Klaus Morgenstern.

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