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Fast drei von vier Deutschen fordern Stärkung der privaten Renten-Zusatzvorsorge

© Fotalia

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Die aktuelle Rentendebatte bewegt die Deutschen. Nach einer Emnid-Umfrage im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), die dem Handelsblatt vorliegt, erwarten 79 Prozent der Befragten, dass die Rentenbeiträge steigen werden. 72 Prozent der Deutschen rechnen mit einem weiter sinkenden Rentenniveau.

INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr warnt die Politik allerdings davor, aus diesen Werten die falschen Schlüsse zu ziehen: „Wer jetzt ernsthaft eine Anhebung des Rentenniveaus fordert, hat vom demografischen Wandel offensichtlich noch nichts gehört.“ Statt über eine Anhebung des Rentenniveaus auf Kosten junger Menschen zu diskutieren, sollte die Koalition lieber über eine kontinuierliche Anpassung des Rentenalters an die Lebenserwartung reden

Davon halten die Deutschen laut der Emnid-Umfrage allerdings wenig. Nur 27 Prozent der Befragten halten eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit für „sehr geeignet“ oder „eher geeignet“, um der Herausforderung des demografischen Wandels zu begegnen. Stattdessen sprechen sich 72 Prozent für eine Stärkung der privaten Vorsorge aus.

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